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Fachbereich Philosophie



Inhalt:


Philosophie als Unterrichtsfach im Staatsexamen

Erste Staatsprüfung für das Lehramt an der Oberstufe allgemeinbildender Schulen

Philosophie kann bis zum Auslaufen der Unterrichtsfachstudiengänge im Staatsexamen mit dem Abschluß »Erste Staatsprüfung für das Lehramt an der Oberstufe allgemeinbildender Schulen« studiert werden. Die Leistungsanforderungen gleichen weitgehend denen im Magisterhauptfach Philosophie. Hierbei liegen die für das Studium geltenden Regelungen (akademische Regelungen) in der Zuständigkeit der Universität, die für die Staatsprüfung geltenden Regelungen in der Zuständigkeit des Lehrerprüfungsamtes.

Da diese Regelungen naturgemäß ineinandergreifen müssen, sind sie weitgehend aufeinander abgestimmt. Sie sind jedoch nicht deckungsgleich. So kennt z.B. das Lehramtsstudium die Unterscheidung zwischen Grund- und Hautpstudium, die Staatsprüfung jedoch nicht. Dennoch ist eines gewährleistet: Wer den nachstehenden (akademischen) Regelungen gemäß studiert, erfüllt die Zulassungsvoraussetzungen für die Erste Staatsprüfung.

Informieren Sie sich bei Bedarf über die für die Erste Staatsprüfung verbindlichen Regelungen durch Zurkenntnisnahme der Verordnung über die Erste Staatsprüfung für Lehrämter an Hamburger Schulen und insbesondere deren Anlage für die Oberstufe Allgemeinbildender Schulen. Dort werden die vom Lehrerprüfungsamt festgesetzten Zulassungsvoraussetzungen, Prüfungsanforderungen (mit Ausnahme derer für akademische Prüfungen) und Prüfungen für die Unterrichtsfächer - und eben auch des Unterrichtsfaches Philosophie - aufgeführt.

Sprachanforderungen:


Lehramt: Latinum oder Graecum

Grundstudium:

  • Erfolgreiche Teilnahme an einem Einführungskurs Theoretische Philosophie oder Praktische Philosophie im ersten Fachsemester. Für Lehramtsstudierende ist die Teilnahme am Einführungskurs Ethik verpflichtend.
    • Für die Erste Staatsprüfung kann die (einführende) Veranstaltung zur Praktischen Philosophie auch durch den Einführungskurs Politische Philosophie abgedeckt werden.

  • Erfolgreiche Teilnahme an einem Einführungskurs Praktische Philosophie, falls im ersten Fachemester ein Einführungskurs Theoretische Philosophie gewählt wurde (bzw. umgekehrt).

  • Erfolgreiche Teilnahme an einem Einführungskurs Logik.

  • Erfolgreiche Teilnahme an zwei Proseminaren nach Wahl.
    Empfohlen wird der Besuch eines Proseminars zu einem klassischen philosophischen Text.

  • Die Erteilung eines Scheins für erfolgreiche Teilnahme setzt eine schriftliche Leistung (Klausur, Hausarbeit oder Tutorial-Essays) voraus. Diese Leistung wird benotet.

  • Zusätzliche Teilnahme an weiteren Lehrveranstaltungen, so daß die Gesamtstundenzahl im Grundstudium mindestens 26 Semesterwochenstunden beträgt. Das Verhältnis der Anzahl der Seminare zu dem der Vorlesungen soll 2:1 betragen.

  • Teilnahme an einer individuellen Studienfachberatung in den ersten beiden Studienfachsemestern (mit Bescheinigung).

  • Abfassung einer 15seitigen Hausarbeit, in der die Fähigkeit zur selbständigen Darlegung eines philosophischen Problems nachzuweisen ist. Jedes Mitglied des Lehrkörpers (das heißt hier: jeder/jede, der/die eine Lehrveranstaltung durchführt) kann die erfolgreiche Anfertigung der Hausarbeit bescheinigen. Für diese Hausarbeit wird keine Bescheinigung über die erfolgreiche Teilnahme an einem Seminar ausgestellt. Die Hausarbeit wird benotet.
Akademische Zwischenprüfung:

Die Zwischenprüfung ist die einzige akademische (d.h.: durch die Universität abgenommene) Prüfung im Studium der Philosophie als Unterrichtsfach im Staatsexamen.

Sie hat bestanden, wer die unter »Grundstudium« genannten Anforderungen erfüllt hat. Die Bescheinigung über die Zwischenprüfung wird von dem/der Vorsitzenden des Prüfungsausschusses (z. Z. Prof. Dr. Rolf W. Puster) ausgestellt.

Die Zwischenprüfung wird benotet, indem aus den Noten zweier Scheine nach Wahl sowie der Note der Hausarbeit das arithmetische Mittel gebildet wird. Zwischenprüfungen, die nach alten Prüfungsordnungen absolviert worden sind, werden automatisch, auswärtige Zwischenprüfungen in der Regel anerkannt. Leistungsnachweise in Hauptseminaren können erst nach Ablegung der Zwischenprüfung erworben werden.

Wer im Hauptfach die für die Zwischenprüfung erforderlichen Leistungen nicht bis zum Ende des sechsten Fachsemesters erbracht hat, ist zu einer besonderen Studienberatung bei einem hauptamtlichen Mitglied des Lehrkörpers verpflichtet. Wird die Studienberatung nicht wahrgenommen, ist die Zwischenprüfung nicht bestanden.

Hauptstudium:

  • Erfolgreiche Teilnahme an insgesamt drei Haupt- oder Oberseminaren aus folgenden Bereichen:

    • Theoretische Philosophie (T)
    • Praktische Philosophie (P)
    • Bereich nach Wahl

    Einer der drei Scheine soll in einem Seminar zu einem klassischen philosophischen Text erworben werden.

  • Zusätzliche Teilnahme an Lehrveranstaltungen nach Wahl im Umfang von 18 Semesterwochenstunden. Insgesamt sind also im Hauptstudium Lehrveranstaltungen im Umfang von mindestens 24 Semesterwochenstunden zu besuchen. Das Verhältnis der Anzahl der Seminare zu dem der Vorlesungen soll 2:1 betragen.

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