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Fachbereich Philosophie



Inhalt:
55-111.04

Altern, Sterblichkeit und Tod

Thomas Schramme
  2st., Do 12:15-13:45, Erzwiss H VMP8 - Am 16.11.2010 in Phil B VMP6
  Beginn: 21. Oktober 2010
  Module: BA 4-7; BP 1, 2; MA 1-6
 

Die drei Themen der Vorlesung bezeichnen Tatsachen des menschlichen Lebens. Wir altern, wir sind sterbliche Wesen und irgendwann ereilt uns der Tod. Diese Aspekte beschäftigen die Philosophie seit ihrem Beginn. Die Antworten, wie die genannten Tatsachen jeweils zu bewerten und wie mit ihnen umzugehen sei, variieren durch die Jahrhunderte des Nachdenkens. Ist es schlecht zu altern oder alt zu sein oder bringt das Alter gar Vorteile, die in der Jugend unmöglich sind? Welche Bedeutung hat die Tatsache, dass wir sterben werden, für unser Leben vor dem Tod? Sollen wir versuchen – etwa durch medizintechnische Eingriffe – unsterblich zu werden oder wäre ein unendliches Leben auch unendlich langweilig? Ist der Tod unter allen Umständen ein Übel für den Menschen? Ist ein früher Tod schlechter als später im Leben? Die Vorlesung gibt einen Überblick über die zentralen Positionen und Probleme in den genannten Bereichen. Es werden keine Vorkenntnisse benötigt.
 

Literatur:

Einen ersten hilfreichen Einstieg in das Thema gibt der Aufsatz Ernst Tugendhats "Über den Tod" (als Büchlein bei Suhrkamp oder im Sammelband Aufsätze: 1992-2000, ebenfalls bei Suhrkamp).
 

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