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Axiomatische Kalküle vs. Kalküle des natürlichen Schließens (T)
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Stefania Centrone |
| 2st., Mi., 12:15-13:45, Phil 1072 VMP 6 |
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| Beginn: 7. April 2010 | ||
| Module: BA 4, 6 |
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| In der klassischen Logik pflegt man zwei Paradigmen zu unterscheiden: das Paradigma FRH (G. Frege, Begriffsschrift, 1879; B. Russell & A.N. Whitehead, Principia Mathematica, 1910-13; D. Hilbert & W. Ackermann, Grundzüge der theoretischen Logik, 1928) und das Paradigma G (G. Gentzen, Untersuchungen über das logische Schließen, 1935). Kalküle im Stil des Paradigmas FRH sind "axiomatisch-synthetisch": sie bestehen aus einer Anzahl von logischen Axiomen und einigen wenigen Schlussregeln. Auf diese Weise erhalten wir eine direkte formale Charakterisierung des Begriffs eines logischen Theorems, aber nur eine indirekte Erläuterung des Begriffs einer Deduktion unter Annahmen. Kalküle im Stil von Paradigma G, die man als "analytisch" zu bezeichnen pflegt, enthalten überhaupt keine logischen Axiome, sondern nur Schlussregeln für die einzelnen Schritte einer Ableitung. Auf diese Weise erhalten wir ein direktes formales Gegenstück zum Begriff einer Deduktion unter Annahmen. Dadurch kommen wir der mathematischen Argumentationspraxis sehr viel näher als bei einem axiomatischen Kalkül. Der Kurs ist folgendermaßen aufgebaut:
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| Literatur: Skripte werden während des Kurses verteilt. Klassische Texte:
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| Zulassungsprechstunde:
BA-Studenten, die diese Veranstaltung als Kernveranstaltung eines Moduls belegen wollen, müssen sich vor Semesterbeginn in der Zulassungssprechstunde persönlich anmelden. Donnerstag, 26. Februar 2010, 10-12 Uhr, Raum 1059 Freitag, 26. März 2010, 11.15-12 Uhr, Raum 1059 Zur Zulassungssprechstunde bitte vorbereiten:
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