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Fachbereich Philosophie



Inhalt:
55-092.08

Staat heißt das kälteste aller Ungeheuer

Rolf W. Puster
  2st., Mi 16:15 - 17:45, Phil D
  Beginn: noch offen
  BA: 4 - 9; LA: 34 - 39
 

Die Tradition des klassischen Liberalismus sieht den Staat kritisch, insbesondere die ihn definierende Zwangsbefugnis und die damit verbundene Machtfülle. Auf diese Sicht gehen zahlreiche Konzepte der politischen Philosophie zurück, z.B. die Ausgestaltung von Menschen- und Bürgerrechten als Abwehrrechte, die Gewaltenteilung oder der Versuch, die Demokratie als erträglichste aller Herrschaftsformen auszuzeichnen.

Naheliegenderweise war der Versuch, die Rolle des Staates für das Leben der Individuen zu minimieren, von Überlegungen zu der Frage begleitet, wie ein gedeihliches, kooperatives Zusammenleben organisiert werden soll; eine zentraler Antwortversuch lebt davon, in mannigfachen Lebensbereichen den Markt an die Stelle des Staates treten zu lassen.

Die Ringvorlesung soll mit Blick auf unterschiedliche Sachkomplexe das Potenzial liberaler Ansätze zur Behebung bleibend aktueller Probleme der politischen Philosophie ausloten.
 

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